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Der nächste Termin:

Sonntag, 5. November 2017, um 18:00 Uhr

 

Ich solt ein nönnlein werden, ich hatt kein lust darzu...

Lieder der Reformationszeit - Ulrike Bergmann singt zur Drehleier

Aufmüpfige Lieder dieser Art sind kennzeichnend für das 16. Jahrhundert, als die Reformation Einzug hielt in Deutschland. Aber sie sind nur ein Teil der Themen, die damals Eingang in die Liedtexte fanden.

Da gab es neue geistliche Lieder der Reformatoren, die zum Teil auf alte Melodien gesungen wurden. Die Jesuiten meinten sogar, dass Luther Rom mehr Seelen durch seine Lieder als durch seine Theologie abspenstig gemacht habe.

Viel zu wenig ist bekannt, dass die meist religiös orientierten Bauern bei ihren Kriegszügen oft geistliche Choräle anstimmten, Kampflieder der Bauern fehlen in der Überlieferung. Dafür gab es eine Vielzahl an Liedern, die den Stand der Obrigkeit vertraten, die die Taten der aufständischen Bauern anprangerten und die grausamen Strafen, die über sie verhängt wurden, im Sinne des „ordo“ zu rechtfertigen wussten. Außerdem gab es sog. Bauernklagen, die die Probleme des Bauernstandes oft in sehr launiger Weise darstellen und die wohl mehr dem Volksschauspiel dieser Zeit zuzurechnen sind.

Dann gab es Schwanklieder, die von komischen Begebenheiten mit einer Prise Humor berichteten, um die Menschen zu unterhalten und zum Lachen zu bringen, und in den Städten gab es die Meistergesänge der Meistersinger mit politischen, religiösen oder auch lustigen Inhalten.

Und natürlich gab es Lieder, die von der Liebe in all ihren Facetten erzählten, denn schließlich hat auch dieses Thema vor der Reformationszeit nicht Halt gemacht.

Ein buntes Kaleidoskop soll die Zeit der Reformation anhand von Liedern lebendig werden lassen.

 

Wie immer gibt es Wein, Brot und Leberwurst im Anschluss.

Anmeldung ist unter 09845 98 52 1 52 möglich.

 

 

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