Nicht nur Neues,
auch Altes muss gepflegt werden. 

In den Jahren 2014 bis 2016 veranstaltete der Verein jeweils am ersten Wochenende im August ein Treffen der Alten Sänger.

Es wurden Sänger und Musikgruppen eingeladen, die sich ganz dem traditionellen Musizieren verschrieben haben, insbesondere:

Balladen- und Moritatensänger
Sänger und Musiker mit mittelalterlichem Repertoire
Sänger und Musiker mit sonstigem historischem RepertoireVolkssänger und Volksmusikguppen

Darunter waren viele renommierte Künstler und Künstlerinnen.

Zweck und Ziele des Sängertreffens:

Es sollte traditionellen Liedern, die im bayerisch-fränkisch-österreichischen Sprachraum entstanden sind und zum Teil über Jahrhunderte gepflegt wurden, Raum gegeben werden.

Wichtig war dem Verein, dass die Lieder, aber auch die Instrumentalmusik in ihrer ursprünglichen und in möglichst unverfälschter Form erklangen. Es wurde also ganz bewusst auf modernistische Einflüsse, z. B. verjazzte Bearbeitungen, Anklänge der sog. Weltmusik sowie eigene Kompositionen verzichtet. Durch die Vielzahl der Teilnehmenden mit ihren sehr individuellen, aber dennoch traditionellen Musizier- und Gesangsstilen hat sich eine große Vielfalt und daher ein sehr buntes Bild der Alten Musik präsentiert.

Es erklang Musik, die im Stil ihrer Zeit aufgeführt wurde, also mit den passenden Instrumenten der Zeit, und auch die alten Liedtexte blieben grundsätzlich unverändert.

Das Treffen diente dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Austausch und vor allem aber der Pflege alten Liedgutes. Der Verein „Kultur in der Scheune e. V.“ hat mit dieser Veranstaltung eine jahrhundertelange Tradition des Musizierens der Öffentlichkeit vorgestellt, um sie vor einem dramatischen Verfall und vor dem Vergessenwerden zu bewahren.

Öffentliche Konzerte fanden im Stundentakt statt.

In Konzerten, die in der Regel zur vollen Stunde beginnen, stellen die Teilnehmenden ihr Repertoire vor. Diese Konzerte waren öffentlich und von Spenden getragen.

 

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